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ARTIKEL & TESTS / Philips 3000 Series 34B2U3600C im Test

Ergonomie

Auch im Bereich Ergonomie ist der Philips 34B2U3600C gut aufgestellt. Gerade bei einem Monitor dieser Größenklasse spielt eine flexible Anpassbarkeit eine wichtige Rolle, um eine ergonomische Sitzposition zu ermöglichen und Ermüdungserscheinungen bei längeren Arbeitssitzungen vorzubeugen.

Der Standfuß ermöglicht eine Höhenverstellung von 180 Millimetern und bietet damit einen großzügigen Anpassungsbereich. Dadurch lässt sich die Bildschirmoberkante problemlos auf Augenhöhe positionieren, was insbesondere bei mehrstündiger Nutzung zu einer entspannteren Kopf- und Nackenhaltung beiträgt. Ergänzend kann das Display in einem Bereich von -5 bis +30 Grad geneigt werden, sodass sich der Betrachtungswinkel individuell an die jeweilige Sitzposition anpassen lässt.

Darüber hinaus unterstützt der Monitor eine Drehfunktion (Swivel), wodurch sich das Display nach links und rechts schwenken lässt. Dies erleichtert beispielsweise die gemeinsame Betrachtung von Inhalten mit Kollegen oder die Anpassung des Bildschirms an unterschiedliche Sitzpositionen am Arbeitsplatz. Aufgrund des 34 Zoll großen Ultrawide-Formats spielt eine Pivot-Funktion bei diesem Modell hingegen keine Rolle, da eine Hochformat-Nutzung in der Praxis kaum sinnvoll wäre. Am Standfuß kann ein Kopfhörer/Headset aufgehangen werden, auch wenn die Erreichbarkeit hinter dem Display nicht ganz optimal ist.

Die 1500R-Krümmung des Panels trägt ebenfalls zur Ergonomie bei. Durch die gebogene Bauweise befinden sich die äußeren Bildschirmbereiche näher am Nutzer, wodurch die Blickwege verkürzt werden. Gerade bei der großen Bildschirmbreite eines 21:9-Monitors kann dies den Sehkomfort erhöhen und dazu beitragen, dass Inhalte über die gesamte Fläche hinweg leichter erfasst werden können.

Abgerundet wird die ergonomische Ausstattung durch die von Philips integrierten Komfortfunktionen. Die SoftBlue-Technologie reduziert den Anteil potenziell belastender Blaulichtanteile, während die Flicker-Free-Technik ein für das menschliche Auge oftmals wahrnehmbares Bildschirmflimmern minimieren soll. Beide Funktionen zielen darauf ab, die Augenbelastung bei längeren Arbeitseinheiten zu reduzieren und den Nutzungskomfort im Alltag zu erhöhen.

Philips 3000 Series 34B2U3600C ‒ Seitlich, links.

Philips 3000 Series 34B2U3600C ‒ Seitlich, links.

Philips 3000 Series 34B2U3600C ‒ Seitlich, rechts.

Philips 3000 Series 34B2U3600C ‒ Seitlich, rechts.

Philips SmartImage

Zum Funktionsumfang des Philips 34B2U3600C gehört außerdem die hauseigene SmartImage-Technologie. Hierbei handelt es sich um verschiedene vorkonfigurierte Bildmodi, die Parameter wie Helligkeit, Kontrast, Farbsättigung, Schärfe und Gamma an unterschiedliche Anwendungsszenarien anpassen. Nutzer können so mit wenigen Klicks zwischen verschiedenen Profilen wechseln, ohne die Einstellungen manuell anpassen zu müssen.

Im Alltag erweisen sich die SmartImage-Profile vor allem für Anwender als praktisch, die je nach Einsatzgebiet schnell zwischen unterschiedlichen Bildcharakteristiken wechseln möchten. Wer hingegen Wert auf eine möglichst präzise und konsistente Bilddarstellung legt, wird in der Regel bei einem individuell kalibrierten Benutzerprofil bleiben. Dennoch stellt SmartImage eine sinnvolle Ergänzung dar, die den Bedienkomfort erhöht und die Anpassung des Monitors an verschiedene Nutzungsszenarien erleichtert.

OSD und Software

Neben der umfangreichen Hardware-Ausstattung bietet der Philips 34B2U3600C auch zahlreiche Software- und OSD-Funktionen, die den Arbeitsalltag erleichtern und den Funktionsumfang des Monitors deutlich erweitern. Zu den wichtigsten Funktionen zählt die bereits erwähnte SmartImage-Technologie, über die verschiedene vorkonfigurierte Bildprofile für unterschiedliche Einsatzszenarien bereitgestellt werden.

Ebenfalls hervorzuheben ist die integrierte SmartKVM-Funktion. Diese erweitert den klassischen KVM-Switch um zusätzliche Komfortfunktionen und ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen mehreren angeschlossenen Systemen. Laut Philips kann der Quellwechsel dabei über einen Tastatur-Shortcut erfolgen, ohne jedes Mal das OSD-Menü aufrufen zu müssen. Gerade in Umgebungen mit Desktop-PC und Notebook erhöht dies den Bedienkomfort spürbar.

Darüber hinaus unterstützt der Monitor MultiView mit Picture-in-Picture (PiP) und Picture-by-Picture (PbP). Dadurch lassen sich mehrere Signalquellen gleichzeitig auf dem Display darstellen, was insbesondere für Multitasking-Anwendungen oder parallele Arbeitsumgebungen interessant ist. In Verbindung mit der KVM-Funktion können sogar zwei Systeme gleichzeitig angezeigt und mit derselben Peripherie gesteuert werden.

Als Begleitsoftware stellt Philips außerdem SmartControl bereit. Über die Software lassen sich zahlreiche Monitoreinstellungen direkt unter Windows vornehmen, ohne das OSD-Menü nutzen zu müssen. Zusätzlich dient SmartControl bei kompatiblen Modellen auch zur Durchführung von Firmware-Updates. Laut Bedienungsanleitung unterstützt der 34B2U3600C sogar Over-the-Air-Firmware-Updates, sofern eine Netzwerkverbindung besteht.

Bildeinstellungen, z.B. SmartImage.

Bildeinstellungen, z.B. SmartImage.

Weitere Einstellungen im OSD-Menü.

Weitere Einstellungen im OSD-Menü.

Farbtemperatur oder Farbraum.

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Autor: Patrick von Brunn, Stefan Boller
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