Intel hat den Wettlauf um den ersten Vierfachkern-Prozessor gewonnen. Gestern wurde "Clovertown" vor Marktanalysten präsentiert. Bis die Quad-Cores für Dual-Prozessor-Server auf den Markt kommen wird es allerdings noch ein Jahr dauern. Konkurrent AMD plant 2007 ebenfalls einen Vierfachkern-Prozessor zu veröffentlichen.
"Multikern-Prozessoren werden in den nächsten Jahren ein großes Thema bei Intel sein", kündigt Justin Rattner, Chief Technology Officer von Intel, bei der Präsentation an. In rund fünf Jahren sollen Zehnfachkern-Prozessoren serienreif sein, theoretisch seien der Leistungssteigerung keine Grenzen gesetzt, sagt Rattner. Einer der Vorteile der Quad Cores ist, dass der Energieverbrauch drastisch reduziert werden kann. Auch die Bandbreite soll durch Multiple Kerne gesteigert werden. "Um von einem Kern zu einem anderen zu gelangen ist eine Frage von Nanosekunden. Sobald man die einzelnen Kerne zusammen fügt kann man automatisch auch die Bandbreite steigern", erklärt Rattner.
Neben den neuen Chips Cloverton und Tigerton sollen 2007 auch der Notebook-Chip Merom und ein Desktop-Prozessor namens Conroe veröffentlicht werden. Rattner hat angekündigt, dass Merom und Conroe zweikernige Chips sein werden. Bei Client-Prozessoren ist die Entwicklung allerdings langsamer als bei Server-Prozessoren, so Rattner.
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